Prof. Dr. Konrad  Bögel
Ancien Elève et Diplomè de l’Institut Pasteur à Paris 
Lange  Straße 43
31683 Obernkirchen
Tel. +49-(0)5724-51130
Fax +49-(0)5724-3815
Werdegang
(PC:KB Lebenslauf/Eigene Dateien/Privat, Fassung vom 24.09.2004)
   
   
Themen
Privatbereich
Freizeit und Hobbies
Berufliche Etappen und Ergebnisse
Tagungen
Initiativen und Tätigkeiten nach der Pensionierung am 31.1.1992
 
                                      Privatbereich
 
   
Geburt in Stuttgart - Bad Cannstatt. Vater Studienrat, zwei Brüder, 7 und 9 Jahre älter.  16.1.1931
   
Schulen in Stuttgart-Weilimdorf und Stuttgart-Feuerbach bis zum Abitur. 1937 - 1950
   
Zoologiestudium an der Technischen Hochschule Stuttgart.  1950 - 1951
   
Veterinärmedizinisches Studium in Giessen und Wien.  1951 - 1956
   
Promotion zum Dr. med. vet. (Tuberkulosebazillen in genusstauglichen Rindernieren). 1956
   
Approbation als Tierarzt 1956
   
1. Erste Ehe, Töchter Uta (1959) und Susanne (1961).  1956
   
2. Zweite Ehe.  1990
   
                                  Freizeit und Hobbies
 
   
Leichtathletik: Jugendmannschaft Sportverein Feuerbach  1946 - 1949
Reformburschenschaft Adelphia, Giessen  seit 1950
Chalet in Verbier/Schweiz, Geselligkeit, Skisport und Skibob  1976 - 1990
Golfsport, meist alleine ganz früh morgens seit 2000
Schnorcheln an Korallenbänken: Bali, Polynesien, Karibik, Kenia  1988 – 1998
Wandern in den einsamen Regionen  Mallorcas  seit 1999 
Sportbootführerschein See Nr. 004965-B  2000
Sportbootführerschein Binnen Nr. 189387-A  2002 
UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschiffahrtsfunk (UBI) 2003 
UKW-Sprechfunkzeugnis für Seefunk 2004
Wasserwandern auf  Flüssen und Kanälen mit MY „MarKon“,
Birchwood 37 TS, Kennz. 154345 S, ATIS-Code 9211035838, Rufzeichen DC 5838
DSC / MMSI.Rufnummer 211111180 
Versicherung: Erdmanns Police Nz.070/5376931
seit 2003 
      

                                Themen

 
Berufliche Etappen und Ergebnisse
   
Veterinärpraktikant bei Lehrtierarzt Dr. O. Pfähler, Nürtingen (8 Monate).  1956
   
Volontärtierarzt (1 Jahr) am Staatl. Veterinäruntersuchungsamt, Stuttgart, Pathologie, 
Bakteriologie, Geflügel-Krankheiten, Lebensmittelhygiene, MKS-Bekämpfung.
1956 - 1957
   
Berechtigung zur „selbständigen Vornahme bakteriologischer Fleischuntersuchungen“ 1958
   
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten 
der Tiere, Tübingen. Zeit des Aufbruchs der modernen Virologie. 
1958 - 1968
   
Entwicklung und Patentierung des ersten intranasalen Lebendimpfstoffes bei Tieren, 
- gegen die Parainfluenza-3-Virusinfektion des Rindes. 
1959 - 1962
   
Aetiologische und epidemiologische Erforschung nicht-bakterieller Infektionen des
Atmungs- und Verdauungstraktes bei Rindern in der Bundesrepublik (PI-3, IBR, 
Mucosal Disease, Enteroviren, Chlamydien). 
1957 – 1963
   
Praxis, Kurs und Examen für den tierärztlichen Staatsdienst, Stuttgart und Leonberg  1961
   
Erste Isolierung und Charakterisierung eines Rhinovirus des Rindes (Welt-Prototyp Sd-1).  1962
   
Anerkennung als Fachtierarzt für Mikrobiologie und Serologie  1964
   
Entwicklung eines paraspezifischen HI-Tests mit Masern-Antigen zur Schnelldiagnose
Der Rinderpest. Dieser Test wurde dann als Herdentest in Asien millionenfach verwendet. 
1964
   
EWG- Forschungsarbeiten im Tschad (12 Monate) und in Senegal (4 Monate) über 
die Resistenz des Rinderpestvirus. 
1964
und 1966/67
   
Kurs für Immunologie mit Examen am Pasteur Institut in Paris (4 Monate).  1965
   
Zur Rolle natürlicher/Normaler Antikörper in der mangelhaften Immunantwort bei
Schweinen auf MKS-Impfung (Habilitationsarbeit). 
1965 - 1967 
   
Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten für Mikrobiologie und Tierseuchen
an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. 
26. 2. 1970 
   
Lehrauftrag für Epidemiologie am Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen an 
der Ludwig-Maximilians-Universität, München  (im Extraordinariat) 
seit 1970
   
Wissenschaftler in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf Senior Scientist 
1974 im Diplomatenrang, Leiter (Chief) der Veterinary Public Health Abteilung ab 
1984, WHO director level ab 1990.
1967 - 1992
   
Organisation des „WHO-Programms für vergleichende Virologie“ mit 15 
Internationalen Arbeitsgruppen, die 120 Wissenschaftler aus aller Welt verbanden. 
Das WHO-Collaborating Centre München (s.w.u.) resultiert aus diesem Programm.
1967 - 1975
   
Erforschung der europäischen  Wildtier-Tollwut und ihrer Bekämpfung (15 Institute 
in 9 Ländern mit über 25 Arbeitstagungen zum Ausbreitungsverhalten (erste computer-
gestützte Analysen), zum Virus-Reservoir (quantitative und großflächige Erforschung 
der Fuchspopulation und der Rolle anderer Tierarten),Anwendung und Kostenanalyse
der Wutschutzbehandlung beim Menschen (Betreuung von 3 Dissertationen), quantita-
tive Erfassung natürlicher Barrieren der Seuche (Betreuung von 2 Dissertationen)  und 
Entdeckung des Stufenphänomens des Seuchenabbruchs mit seinen Gesetzmäßigkeiten. 
1968 - 1978
   
Fortbildung in Epidemiologie (US-EIS-Officer-Course, CDC, Atlanta, USA, mit Examen).
EIS =  Epidemiological Intelligence Service.
1971
   
In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung Aufbau internationaler WHO-Zentren 
(WHO Collaborating Cetres) (1) an der Tierärztlichen Fakultät in München für verglei-
chende Virologie, (2) der Tierärztlichen Hochschule in Hannover für Veterinäraufgaben 
im öffentlichen Gesundheitswesen und (3) an der Bundesforschungsanstalt für 
Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen für Tollwut.
1972 - 1976
   
Organisation einer Serie technischer und diplomatischer Konferenzen zum Aufbau des 
europäischen Systems der Tollwutüberwachung in Zusammenarbeit mit dem
WHO – Collaborating Centre in Tübingen und unter Einschluss Osteuropas. (auch DDR)
1974 - 1978
   
Entwicklung und Erprobung umfassender nationaler Programme zur Seuchenbe-
kämpfung mit WHO-Expertengruppen in Entwicklungsländern Afrikas und Asiens. 
1975 - 1988
   
Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Ludwig-Maximilians Universität
München durch den Bayrischen Staatsminister für Unterricht und Kultur.
1.8.1976 
   
Aufbau und Leitung des WHO-Sonderprogramms für „Sicherheitsmaßnahmen 
in der Mikrobiologie und Genetik“ (u.a. Risiken durch biologische Waffen). 
1976 - 1980
   
Fortbildung in Managementverfahren (WHO-Studienurlaub) an der Johns Hopkins 
School of Public Health, Baltimore, USA mit Abschlussarbeit. 
1978
   
Aufbau und Betreuung des WHO-Zoonosenprogramms der Mittelmeerländer 
(19 Mitgliedsländer) mit Dienstaufsicht über das Mittelmeer-Zoonosenzentrum in Athen.
1978 - 1992
   
Fortbildung in einer Reihe von WHO-Kursen in der Seuchenbekämpfung auf 
Gemeindeebene unter Mitarbeit der Bevölkerung („community participation“). 
1979
   
Erforschung der Hundepopulationen in verschiedenen Teilen der Welt. Dies führte zur 
Ablösung der bisherigen Lehrmeinung über die Rolle streunender Hunde und über 
Maßnahmen zu ihrer Eliminierung in der Tollwutbekämpfung.
1979 - 1988
   
Ernennung zum Direktor und Professor am Bundesgesundheitsamt durch den Bundes- 
Minister für Jugend, Familie und Gesundheit (im Status der Entsendung zur WHO)
1983
   
Leiter der Veterinärabteilung in Genf mit angeschlossenen Expertengruppen und 
über 50 WHO-Collaborating Centres weltweit sowie zwei panamerikanischen 
Großforschungszentren in Rio de Janeiro und Buenos Aires. 
1984 - 1992
   
Ständiger diplomatischer Vertreter der WHO am Internationalen Tierseuchenamt in Paris. 1984 - 1992
   
Epidemiologische Untersuchungen auf biometrischen und populationsbezogenen
Grundlagen in Landwirtschaft und Natur der alveolären Echinokokkose und der 
Salmonellose, - eine der größten Herausforderungen der Gegenwart in interdisziplinärer 
Zusammenarbeit.
1985 - 1992
   
Zusammenarbeit mit der Welttierschutzgesellschaft in der Abfassung von Richtlinien und 
Anleitungen zur Bestandregulierung von Hundepopulationen in Entwicklungsländern.
1988 - 1990
   
Aufgrund einer Übereinkunft zwischen dem Europa-Parlament und der WHO Ernennung 
zum ständigen Vorsitzenden einer „European Working Party“ für Lebensmittel-Sicherheit
und Qualität mit Sitz in Brüssel (über 40 internationale Interessenverbände verbunden zu
einem Großprojekt der integrierten Qualitätssicherung von Lebensmitteln).
 1990 - 1992
 

  
Themen


 
Tagungen
 
   
In den in der WHO wahrgenommenen Wissenschaftsbereichen (s.o.) verantwortlicher 
Organisator von ca. 110 internationalen Tagungen, Experten-Komitees,  „Workshops“ 
und Fortbildungskursen - vorwiegend in Europa, Asien, Afrika und dem Nahen Osten.
1968 - 1992
   
Initiativen und Tätigkeiten nach der Pensionierung am 31.1.1992
 
   
Tätigkeiten als Sachverständiger der WHO in Epidemiologie, Salmonellosen-
bekämpfung und Managementpraxis (6 Monate). 
1992-1993
   
Berufung in den WHO-Expertenbeirat für Zoonosen durch den Generaldirektor 
der WHO im Einvernehmen mit der Bundesregierung.
20.4.1992
   
Gründung und Vorsitz der Internationalen Gesellschaft für angewandte Epidemiologie 
und Ökologie mit Sitz in Obernkirchen. Seit 2001 Ehrenvorsitzender.
1993 - 2001
   
Gründung und Vorsitz des Vereins „Schönes lebenswertes Obernkirchen e.V.“ und 1996
seine Verschmelzung  mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Obernkirchen (VVO), 
seit 2003 Ehrenvorsitzender des VVO und Koordinator der „Galerie Obernkirchen“. 
1995 - 2003
   
Mitglied im Rat der Stadt Obernkirchen und Vorsitzender des Ausschusses für 
Stadtentwicklung und Umwelt. Anträge zur L442, Verwaltungsreform, Altstadt-
Sanierung und Gremienarbeit. 2001 Austritt aus SPD. 
1996 - 2001
   
Wahlkampf als Einzelbewerber (Stimmergebnis 2 Sitze, einer davon unbesetzt) und
Mitbegründer der Mitte (zusammen mit CDU, Wählergemeinschaft und Bündnis 
90/Die Grünen), welche die politischen Wende herbeiführte.
2001
   
Beigeordneter (Mitglied des Verwaltungsausschusses) und 2. stellvertretender
Bürgermeister (im Ehrenamt) in Obernkirchen für eine halbe Ratsperiode  mit dem Ziel,
junge Kräfte nachrücken zu lassen. Initiative zur Rettung des Deutschen Hauses usw.
2001 - 2004
   
Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der „Initiative Bildung für Alle“ (IBA)
im Landkreis Schaumburg mit dem Ziel der gesellschaftlichen Erneuerung und
besonderem Engagement in den fundamentalpolitischen Bereichen Bildung, Umwelt 
und Soziales. 2004 Übergang in WIR für Schaumburg (s. w. u.) 
2002 - 2004
   
Gründung und Verwaltung der Galerie Obernkirchen (zusammen mit Frau Maria). 
Nutzung von Schaufenstern leerstehender Geschäfte für die Ausstellung von 
Handarbeiten und Kunstwerken heimischer Künstler (zwischen 20 und 30 Schaufenster
im Stadtkern Obernkirchens). Dieses Projekt ist angegliedert an den VVO.
seit 2002
   
Gründung und Vorsitz der Wählergruppe Wir für Obernkirchen als Sektion der im 
Aufbau befindlichen Wählergruppe WIR für Schaumburg
27.Februar 2004
   
Gründung und stellvertretender Vorsitzender der Wählergruppe WIR für
Schaumburg  (WählerInitiativen in der Region) aus der IBA hervorgehend (s. w. o.)
4.Mai 2004
   
Vertretung der „Bürgerinitiative für das Hotel Deutsche Haus“ im Stadtrat. Nach dem 
Dachstuhlbrand am 15/16. August 2003 Organisation und Vorfinanzierung von 
Maßnahmen zur Erfüllung amtlicher Auflagen zur Wiederaufnahme des Betriebes
im unbeschädigten Gebäudeteil (Gaststätte, Küche, Kegelbahnen).
2003 - 2004
   
Halbzeitbericht (Mitte der Wahlperiode) im Rat der Stadt Obernkirchen zum 
planmäßigen Abschied aus der Funktion des 2. stellv. Bürgermeisters (s. w. unten)
23. Juni 2004
   
Gründung, Initiative und Satzung zur Förderung junger Talente 1. Juli  2004
   
Kauf des Inventars des Deutschen Hauses, um dessen Entfernung und Teilvernichtung 
zu einem Rechnungswert der darlehensgebenden Brauerei zu verhindern, der weit unter 
dem Verkehrswert liegt.
August 2004
   
Organisation und Berichte eines Diskussionskreises über Begriffe und Werte.
   
1. Aufführung der von K. Bögel konzipierten und mit Text versehenen Veranstaltung 
„Haben wir Deutschen uns nach dem zweiten Weltkrieg eigentlich wieder gefunden? 
– Gedanken zum Deutschen Vaterland und seinem WIR“. Prosa, Lyrik und Lieder, 
Schloss-Remise, Stadthagen (Inhalt unter WIR für Schaumburg). 
12. Mai 2005
   
2. Aus dieser ersten Veranstaltung v. 12.5. resultierten Gesprächsrunden einer 
überparteilichen und interdisziplinären „Denkergruppe“ mit Fachkompetenz in 
Staatsrecht, Gesellschaftswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Gemeindeordnung und
Kommunalpolitik, Psychologie, Theologie, Philosophie, Integration/Wiedervereinigung, 
Wirtschaftswissenschaft, Sicherheits- und Wehrpolitik. Vier Teilnehmer sind ohne
parteiliche Bindung, zwei sind aktiv bei WIR für Schaumburg, je ein Teilnehmer ist 
Mitglied der CDU und SPD. Die Themen ergaben sich von selbst aus dem jeweils vorher 
verarbeiteten Fragenkomplex. Angestrebt wurde ein gemeinsames Resultat, in dem sich 
jeder wieder zu erkennen konnte. Bislang wurden folgende Begriffe und damit verbundenen 
Werte in ihren Abgrenzungen ausgeleuchtet, damit verbundene Konfliktstoffe analysiert
und zu entschärfen versucht, und schließlich Zukunftsaufgaben formuliert.
  „Nation“ 
29.Mai 2005 
  „Heimat“ 
25. Nov.2005 
                              „Toleranz“ (in Vorbereitung)
20. Apr.2005
   
Organisation des ersten Treffens des Examenssemesters Veterinärmedizin, Februar 1956,
am 21. Juli 2006 in Giessen
2005-2006
Mitarbeit in der Bürgerinitiative „Energiepreise runter“ Schaumburg
(a) Mitunterzeichner des Schreibens an die Energieversorgungsunternehmen und 
Gemeinderäte im Landkreis, 
2. Dez.  2005
   
(b) persönlicher Ratsantrag zur „Überwachung und Akzeptanz der Energiepreise 
durch Stadt und Verbraucher.
2. Jan.   2006
   
(c) Zusatzantrag an den Stadtrat zur öffentlichen Behandlung des Antrags  8. März 2006
  
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